Die
Kapverden – unser Winterwanderziel zwei Wochen im Januar 2026
Auf
der Insel Santiago begann unsere Reise in Praia, seit dem 18.Jh
Hauptstadt der Kapverden.
Im
Zentrum reihen sich viele renovierte Bauten aus portugisischer
Kolonialzeit, die bis 1975 dauerte.
Der
Nationalheld Amilcar Cabral wurde 1973 bei einem Putschversuch zur
Unabhängigkeit ermordet.

Der
historische Ort Cidade Velha,
wo Mitte des 15.Jh die Besiedelung der Kapverden begann, 

war Ausgangspunkt für unsere erste Wanderung.
Zuerst
entlang oberhalb des Canyons vom Ribeira Grande .

dann hinunter ins üppig grüne Flusstal mit einem mächtigen Baobab Baum.
Ein
abendlicher Ausblick auf unser nächstes Wanderziel im Nationalpark
Rui Vaz.
Bei
Morgenlicht wandern wir gebückt unter Spinnennetzen

nach Sao Jorge mit dem kleinen botanischen Garten.

Von
Praia bringt uns ein Inselflugzeug nach Mindelo auf Sao Vicente,
wo
wir vom zentralen kleinen Hotel „Cafe Mindelo“ an der
Uferpromenade
die lebendige Stadt erlaufen haben
Von
der Fassade grüßt uns die nächste Volksheldin Cesaria Evora, die
bekannteste Sägerin der Kapverden - Ikone des Morna.
Fassdeckel
des Nationalgetränks Grogue (Zuckerrohrschnaps) schmücken das
Nationalmuseum für Kunsthandwerk.
Im
ehemaligen Armenviertel Ribeira Bote sind schon viele alte Häuser
verschwunden
Die
Wanderinsel Sao Antao erreichen wir nach einstündiger Fährfahrt.
Von der Hochebene bei Espongeiro
wandern wir 14 km auf alten Dorfwegen
durch die Berglandschaft nach Caibros.
Am
nächsten Tag gehts durch die Wolken (=nass) über einen hohen Pass
über alte Maultierpfade
hinab nach Chà de Igreja.
Heute
folgt der spektakulärste Wanderweg der Kapverden entlang der
Steilküste im Norden der Insel, beginnend im Dorf Cruzinha.
In
engen Zick-Zack-Kurven hinab ins verlassene Dorf Aranhas
In stetigem Auf und Ab folgen wir der Steilküste.
Nach
steilem Anstieg erfreut der Blick auf die bunten Häuser des Dorfes
Forminguinhas.
In
der Ferne unser Ziel auf der Halbinsel, Ponta del Sol.
Windumtost
der Hafen des Fischerdorfs
Spaziergänge
durch windgeschützte Gassen.
Cha de Manuel dos Santos war Ausgangspunkt
der Wanderung
im schönen Paultal
Am Weg ein mächtiger Drachenbaum, seltenes Exemplar, das nur auf Madeira, den Kanaren und Sao Antao vorkommt.
Der Wanderweg führt an traditionellen Bauernhäusern vorbei
durch das fruchtbare Paultal

Zuckerrohrbüschel
werden per „Seilbahn“ übers Flusstal gezogen.
Das
Wasser löst aus der Vulkanasche eine Calziumverbindung, die sich an
den Flusssteinen ablagert.
Unsere
letzte Wanderung führt im Westen der Insel Sao Antao von Cha de
Morte
durch die bizarren Lavafelsen eines eingestürzten Vulkankraters
. 
über einen steilen Pass
ins kleine Bergdorf Alto Mira.
Sonnenuntergang beim Abendessen in unserem Gästehaus Casa Manuel & Elvira
Stimmungsvoller Sonnenaufgang beim Frühstück.
Anschließend Flug zur Insel Fogo
Ein
völlig anderes Wandererlebnis bietet die Insel Fogo, geprägt vom
gleichnamigen Vulkan, der 2014 letztmals ausgebrochen ist.
Wie
ausgestorben sind am Unabhängigkeitstag die Gassen der der netten
Stadt Sao Filipe.

In
1700m erstreckt sich die Caldera um den 2800m hohen Vulkankegel des
Fogo.



Im
fruchtbaren Lavaboden gedeiht der bekannte Chà Wein.
Ein
Blick in den Krater „Inferno“, der beim letzten Ausbruch 2014
entstanden ist.
Die Lavaströme von 2014
haben schließlich das Dorf zerstört, doch alle Bewohner
konnten evakuiert werden.
Vom Dach eines traditionellen Hauses verblieb nur noch ein kleiner Rest 
Nur die Spitze der Kirchenfassade ragt aus der Lava
Seit
2019 bauen die Dorfbewohner ihre Häuser wieder auf

Der
spektakuläre Aufstieg auf den Fogo beginnt vor Sonnenaufgang.

Auf
den Rand der Caldera wirft die aufgehende Sonne den Schatten des
Fogo.
Schön,
dass wir die 1100m Aufstieg geschafft haben
Abwärts
gehts durch die Asche schneller.

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